November 2003 – Der Stern

 Wenn Sie diese Nachricht gelesen haben, halten Sie inne. Schließen Sie die Augen und atmen Sie tief durch. Stellen Sie sich den Stern in Ihrem Herzen vor. Vielleicht haben Sie diese Meditation schon viele Male gemacht; vielleicht ist Sie Ihnen neu. Sie ist immer wieder neu, und doch erinnern Sie sich jedes Mal von ganz tief innen. 

Halten Sie inne. Nehmen Sie einen tiefen Atemzug und stellen Sie sich den Stern in Ihrem Herzen vor. Zum Beispiel den achtstrahligen Stern der Göttin, den fünfstrahligen Stern göttlichen Gleichmaßes, den sechsstrahligen Stern perfekten Gleichgewichts, der Schnittstelle zwischen Himmel und Erde. Welche Form Ihr Stern auch immer haben mag, stellen Sie ihn sich jetzt in Ihrem Herzen vor, weiß oder golden.  

Der Stern ist das universelle Symbol der göttlichen Präsenz, das führende Licht, die Verbindung zum Kosmos. Er verstrahlt ständig göttliche Präsenz. Er hat eine Form, die über alle Kulturen und Religionen hinausgeht. Dieser Monat eignet sich besonders gut, um Ihre Verbindung zu den Sternen zu spüren, zum großen Kosmos, der göttlichen Intelligenz, dem Ganzen, von dem Sie ein Teil sind. Sie leben und atmen und bewegen sich im Gleichklang mit dieser göttlichen Intelligenz. 

Am Wochenende des 8. und 9. Novembers haben wir eine Konfiguration von sechs Planeten am Himmel: die Sonne und der Mond stehen einander gegenüber, Jupiter und Mars, Saturn und Chiron. Sie bilden ein doppeltes Trigon, das Muster eines sechseckigen Sterns. Das nach oben zeigende Dreieck aus Mond, Jupiter und Chiron und das nach unten weisende aus Sonne, Mars und Saturn verbinden sich in perfekter Harmonie. Machen Sie diese Meditation diesen Monat so oft wie Sie können. Spüren Sie den ganzen Tag über, immer wieder für ein paar Augenblicke, die Präsenz des Lichts, das Sie führt, des perfekten Gleichgewichts und der Harmonie, der göttlichen Intelligenz in Ihrem Herzen. 

Die Verbindung der beiden Dreiecke symbolisiert die perfekte Harmonie von Männlichem und Weiblichem. Es ist daher eine gute Zeit, um dieses Gleichgewicht in sich selbst zu fühlen und sich von den alten Stereotypen von Männlich und Weiblich zu verabschieden. Es ist eine gute Zeit, um dem Gott und der Göttin die Ehre zu erweisen, der Göttlichen Mutter und dem Göttlichen Vater, Yin und Yang. Es ist eine gute Zeit, um an die Möglichkeit eines Gleichgewichts zu glauben, an die Präsenz einer allem zugrundeliegenden Ordnung, einer Harmonie, einem Fluss. 

Wenn Sie mit dem Stern in Ihrem Herzen meditieren, stimmen Sie sich auf diesen Fluss ein, auf die göttliche Intelligenz. Sie beginnen, die Führung dieser göttlichen Intelligenz in Ihrem Alltag zu spüren. Sie vertrauen mehr und mehr auf Ihre innere Stimme. Sie gehen Ihren eigenen Weg, und nicht mehr den, der Ihnen von Ihrem Kulturkreis, der Gesellschaft, Ihrer Familie oder alten Konditionierungen vorgeschrieben wird. Und doch ist es nicht nur Ihr eigener Weg. Es ist der Weg der Ausrichtung, der Einstimmung, der Weg der göttlichen Intelligenz. Es ist der Weg der Selbsterkenntnis. 

Der perfekte Gleichklang von Männlichem und Weiblichem, wie er von diesem sechseckigen Stern repräsentiert wird, gebiert das göttliche Kind. Das göttliche Kind ist das bewusste Selbst, der Teil, der sich dazu entschließt, das Selbst zu entdecken, es kennen zu lernen, aus dem tiefsten Selbst heraus zu leben, in Verbindung mit der göttlichen Intelligenz. 

Nichts davon geschieht über Nacht, während eines Wochenendes oder auch nur während eines Lebens. Und doch, die Möglichkeit besteht immer, die Erfahrung wartet zu jeder Zeit auf uns. In jedem Augenblick liegt die Möglichkeit, das bewusste Selbst ins Leben zu rufen, es in der Welt zu manifestieren. Du kannst dich in jedem Augenblick erkennen. Die Augenblicke des Wissens wechseln sich mit den Augenblicken des Vergessens ab, mit der scheinbaren Verbindungslosigkeit. Und an dieser Stelle kommt der Glaube ins Spiel, der Glaube, dass diese Verbindung niemals unterbrochen werden kann, dass wir immer mit der göttlichen Intelligenz verbunden sind, mit unserem wahren Selbst. Es gibt keine Verfehlung, keine Schuld, in den Augenblicken des Vergessens. Die Verbindung ist immer da, nur das Wissen über diese Verbindung steigt auf und verschwindet wieder, wie die steigenden und fallenden Wellen des Meeres. Du kannst immer wieder zurückkehren, du bist niemals verloren. Nimm dir diesen Monat die Zeit, diese einfache Meditation mit dem Stern im Herzen auszuführen, um dein wahres Selbst zu erfahren.

Mögen alle Wesen glücklich, friedvoll und frei von Leid sein.